Tori dreht tief ein, unterläuft so den Schwerpunkt des Uke und fixiert diesen dabei an seiner Schulter. Durch Aufrichten und gleichzeitigen Armzug wird Uke nach vorn geworfen.
Varianten:
- Morote-seoi-nage: Tori bringt seinen Ellenbogen unter Ukes Achsel;
- Ippon-seoi-nage: Tori klemmt Ukes Arm in seine Ellenbeuge;
- Eri-seoi-nage: Tori greift einseitig;
- Seoi-otoshi: Tori streckt den Fuß aus und zieht Uke darüber;
- Koga-Seoi-Nage: Tori dreht von außen ein und wirft mit seitenverkehrter Fassart (benannt nach Toshihiko Koga).
Die Varianten unterscheiden sich in der Fassart, der notwendigen Absenkung des Schwerpunktes bei der Eindrehbewegung und in der Relation, welche Schulter des Tori (relativ zur Eindrehrichtung) den Uke fixiert.
Seoi-nage kann auch „shoi-nage“ ausgesprochen werden, wenn die ersten beiden japanischen Zeichen zu einem Begriff („Rückentrage“) verschmelzen.